Montag, 24. Dezember 2012

Advents-Haikulender (als Limerick!!) (24/24)

Es war mal ein Kind in ner Krippe,
das riskierte ne dicke Lippe,
denn Herodes war stark
und fand Rücktritte Quark.
Und endete doch als Gerippe.

Claus Caraut

Advents-Haikulender (23/24)

"Der vierte Advent
war schlimm", sagt meine Oma.
(Schuld war Herr Hecking)

Claus Caraut

Sonntag, 23. Dezember 2012

Advents-Haikulender (22/24)

Wieder nicht pünktlich.
So langsam denk ich mir fei,
ich machs mit Absicht.

Claus Caraut

Freitag, 21. Dezember 2012

Advents-Haikulender (21/24)

Heut gehts nach Hause!
Ich würd mich ja freuen, doch:
Umstieg in Malle.

Claus Caraut

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Advents-Haikulender (20/24)

Wegen des Bäckers
in WÜ, den man plündern wollt:
also ich wars nicht.

Claus Caraut

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Advents-Haikulender (19/24)

Wenn bald bei Facebok
Klarnamen zur Pflicht werden,
ist der Rota dran.

Claus Caraut

Dienstag, 18. Dezember 2012

Montag, 17. Dezember 2012

Advents-Haikulender (17/24)

Jetzt bloß beeilen,
schnell irgendwas hingeschmiert.
Puh! Das war ja knapp.

Claus Caraut

Sonntag, 16. Dezember 2012

Samstag, 15. Dezember 2012

Advents-Haikulender (15/24)

Was ich nicht versteh:
was man nicht kontrolliern kann
hält man sich vom Leib.
Claus Caraut

Freitag, 14. Dezember 2012

Advents-Haikulender (14/24)

Das ist zu komisch:
die Setlur klaut bei Kraftwerk
wie eine Elster.

Claus Caraut

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Advents-Haikulender (13/24)

Das gibts doch gar nicht:
erst den Bieber aufs Bein schmiern
und ihn dann killn wolln.

Claus Caraut

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Advents-Haikulender (12/24)

Ich werd versuchen,
die 12 nicht zu erwähnen,
Moment mal... Scheiße!

Claus Caraut

Advents-Haikulender (11/24)

Ja, ist mir bewusst,
dass ich erneut zu spät bin.
Ausrede: Hunger.

Claus Caraut

Montag, 10. Dezember 2012

Advents-Haikulender (10/24)

Und wer wissen mag,
wie man ein Landhaus zerlegt,
der soll Skyfall schaun.

Claus Caraut

Sonntag, 9. Dezember 2012

Samstag, 8. Dezember 2012

Advents-Haikulender (8/24)

Es ist so kalt hier,
ich könnte aus der Haut fahrn.
Dann wärs noch kälter.

Claus Caraut

Advents-Haikulender (7/24)

Warum verspätet?
Tja, ich konnt halt nicht eher:
war auf SWANS-Konzert.

Claus Caraut

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Advents-Haikulender (6/24)

Lieber Nikolaus,
wenn ich heuer nix bekomm,
bleib ich eben frech.

Claus Caraut

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Advents-Haikulender (5/24)

Merkels Wiederwahl
mit beinah hundert Prozent,
das klingt nach Russland.

Claus Caraut

Dienstag, 4. Dezember 2012

Advents-Haikulender (4/24)

Die UN stimmt ab:
Palästina kriegt Grünlicht.
Ob das Frieden bringt?

Claus Caraut

Montag, 3. Dezember 2012

Advents-Haikulender (3/24)

Thronfolger gibts kaum
aber wenn Prinz William will,
dann macht er einen.

Claus Caraut

Sonntag, 2. Dezember 2012

Advents-Haikulender (2/24)

Doof: plötzlich schneit es.
Aber macht nichts. Im Winter
hats Schwimmbad eh zu.

Claus Caraut

Samstag, 1. Dezember 2012

Advents-Haikulender (1/24)

"Aller Start ist schwer,
aber man tut, was man muss.",
dachte der Dichter

Claus Caraut

Mittwoch, 28. November 2012

Lass die Finger von EMMAnuela

Frauen, die Worte wie "tendenziell" sagen,
und zwar in horrenderer Dosis
kann man im Vergleich eher schlechter ertragen,
als zwei Stunden nur "Guns N Rosis".

Sie gehen oft senkrecht, das Kreuz wie ein Brett
und haben meist kürzere Haare.
Die meisten gehn mit ihresgleichen ins Bett
und denken, man hält sie für Ware.

Der Typus, den ich zu beschreiben probier,
verachtet das männliche Wesen.
Er wird mit den Jahren ein Dinosau Rier
und war an sich ein heißer Besen.

Claus Caraut

Dr. Wills lustiger Monoreim-Tag

Wenn manche Hyänen
vor Langweile gähnen
und streiten mit Hähnen,
das wollt ich erwähnen,
dann pflegen Rumänen
zu färben sich Strähnen.

(doch der Kroat
findets fad.)

Claus Caraut

Donnerstag, 22. November 2012

Erschlagerparty (für Marcel)

„Hello again!“, sag ich einmal.
Im Sperrbezirk gibt’s nen Skandal!
„Verdammt ich lieb dich“, sagte sie
Und es war Sommer und sie hie.

Anita hieß sie, ganz in weiß
Und fand den Major Tom ganz heiß.
Doch diesen machte sie nicht an,
nen Cowboy wollte der als Mann.

Aus Mendocino kam der Tom
Und flehte: „Jung, bald wieder komm!
Komm mit der Mundharmonika,
dein Herzilein ist doch schon da!“

Er wartet, Tausendeine Nacht
Da hat Anita zu ihm gsacht:
„Jetzt komm, ein bisschen Spaß muss sein,
spring doch ins Bett im Kornfeld rein!

Denn Liebeskummer lohnt sich nicht
Doch Marmor, Stein und Penis bricht.
Ich hol dich mitm Traktor ab
Und dann Fiesta, nicht zu knapp!“

Dem Tom sein Liebster kam herbei
Und schlug den Kopf der Frau entzwei.
Er, Häuptling der Indianer, sprach:
„Er ghört zu mir, du alter Drach!“

Nachsatz:
Der Polizei war sofort klar
Dass Schuld der Bossa Nova war.

Claus Caraut

Montag, 19. November 2012

Für Georg Heym († 1912)

Von Nebelschwaden sind umhüllt
die Häuser einer großen Stadt.
Ein Dämon frisst sich heute satt.
Ein Güterzug im Bahnhof brüllt.

Und wenn Giganten aus dem Meer
erheben sich in großer Zahl,
und wüten hier zum letzten Mal
auf Hufen stehend, tonnenschwer,

Dann ist, wenn bald der Tag beginnt,
hier Platz und Straße leergefegt,
ein Biest, das hat die Stadt zerlegt
und übrig ließ es nichts als Wind.

Claus Caraut

Montag, 12. November 2012

Biernot, die

Mein Bruder schrieb mich neulich an:
"Kein Bier im Haus, Herr Carautmann!"
"Perdauz!", war meine Antwort schlicht,
"warum schaust du im Keller nicht?"
Durchsuch doch das Gehäuse.

"Perdauz zurück, mein Herr Caraut!
Denkst du, da hätt ich nicht geschaut?
Da liegt ne leere Flasche Wein,
ein Kinderstuhl und obendrein
Zwei Plastiknikoläuse."

              Zuerst
                        hab ich
                                    mir noch
                                                  gedacht:
                                      das wär
                       doch echt
           mehr als
gelacht,
            wenn ich
                          den Kas-
                                        ten Bier
                                                    nicht fänd.
                                        und bin
                           gleich in
             den Kel-
 ler grennt.
Doch: Mäuse, nichts als Mäuse.

Claus Caraut

Donnerstag, 8. November 2012

Unbedingt reinhören: Die Supermarkt-Herbstcharts (KW 45)

Jingle Bells! Jingle Bells! Jingle all the Way!
Halt dein Maul, es ist erst Herbst, es liegt noch nichtmal Schnay!
Oh what fun it is to ride in a one horse open sleigh
ALDI, das war unsportlich, ich kack dir ins Püree.

Last Christmas I gave you my heart but the very next day you gave it away
Im Sommer fand ich shoppen okay, aber grad krieg ich Plaque von dem ALDI-DeeJay
this year, to save me from tears,
ignorier ich die Plätzchen und kauf vierzehn Biers.

You better watch out, you better not cry
denn jetzt hol ich aus und schlag den DJ zu Brei.
ja, nichts macht so Spaß wie den DJ verhaun...

...Claus Caraut is Coming to Town.

Samstag, 3. November 2012

Batida schmeckt auch nicht unbedingt scheiße

Karl Frau nahm sich kürzlich ein Weib zu der Brust
und flehte so lang, bis sie heiraten musst'.

Denn bisher, wenn er eine Wirtschaft betrat,
war von den Kumpanen zu schreien die Art:

"Ey, schaut doch mal da: Frau betritt das Lokal.
Hey Ober noch zwei Dutzend Glas Kir Royal!"

Doch den Kir Royal konnte Karl nicht mehr sehn,
drum sah sich das Weib vor dem Traualtar stehn.

Die Hochzeit vollzogen, doch was für ein Scheiß:
Denn jetzt kriegt Karl Möse nur Bailey's auf Eis.

Claus Caraut

Sonntag, 14. Oktober 2012

Inventur

Ohne Ohren
bin ich geboren.
Hab weder Nase
noch Blase.
Ganz ohne Haut
bin ich gebaut.
Kaum Leber und Nieren
kann ich verlieren.
Denn zunächst
bin ich ein Text.

Claus Caraut

Freitag, 12. Oktober 2012

Medea

Du, Königstochter, lebtest frei,
begabt in dunkler Zauberei.
Der Drache gab das Vlies nicht her,
da kam dein Freier übers Meer,
Medea.

Du warst von Jason angetan
und botst ihm deine Hilfe an.
Der Drache tot, das Vlies geschnappt
hat Jason dich dann kidgenappt.
Medea

Als Paar wart ihr nun überfroh,
machtet ein Kind. Gut, noch eins... zwo,
und lebtet so in Frieden hin,
das war vom Ende der Beginn,
Medea.

Denn Königskind - hin oder her,
du warst ihm einst genug nicht mehr.
Nein, Kreons Tochter möcht der Schuft
auch Königskind, "Glauke" geruft.
Medea.

Und Jason freit das blöde Stück.
Du hältst dich jedoch brav zurück.
Schenkst nur der Hure einen Strauß
aus Plastiksprengstoff. "PENG!"

und Aus.
Medea.

Zurück daheim bleibt kalter Zorn.
Nimmst seine Kinder, Kimme, Korn,
und tötest sie, sein ganzes Glück.
Am Ende bleibst nur du zurück:
Medea.

Claus Caraut

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Die Kuh

Man hat mich seit Jahrhunderten gegessen.
Ich schmeck zu Pommes, Nudeln, Reis und Brei.
Mein Körper wird in Schnitzel-x gemessen.
Man isst mich selbst mit Rahmspinat und Ei.

Mein Euter bringt euch Käse, Joghurt, Sahne,
mein Knochen kommt in Gelatine rein.
Ihr seid so scharf auf fast alle Organe,
nur meine Galle findet ihr zum Spein.

Hingegen find ich euch nicht zu genießen.
Ihr schmeckt mir nicht und das ist gut und recht.
Jedoch hingegen würd ich euch gern sagen:

Ich weiß genau, dass wir euch stets verdrießen,
wir Wiederkäuer - Kuh und Hisch und Specht.
Es ist der Neid: Ihr habt nur einen Magen.

Claus Caraut

Exhumierte Uralt-Gedichte aus vierter Hand: "buhuhuhu scheiß liebesgedichtefuck" [sic]


(17. August 2007, 04:24 Uhr)

"Gähn!" Ich gähne.
Ich steh am Grab,
der Stein sagt: "Claus sein Herz".

Ich fühle keinen Schmerz,
weil ich nicht hab
eine Träne.

Claus Caraut

Freitag, 28. September 2012

Griechisches Geburtstagsgedicht, oder: Die Γενέσις

An fang ich mit "Καλημέρα!"
Grad kam Ἄρτεμις zu Gast
außerdem noch Ζεύς und Ήρα
weil du heut Geburtstag hast.

Ἡρόδοτ gibt sich die Kante,
Σωκράτης kotzt ins Buffet.
Πλάτων küsst ne Unbekannte,
Πύρρων tut der Schädel weh.

Ἀριστοτέλης, der Fucker
schlägert mit Πυθαγόρας
Und Ἔρεβος, Νύξ ihr Macker,
schaut zu tief ins Oύζο-Glas

Ὕπνος schlägt die Bigband nieder,
isst vom Μπακλαβά ein Stück
sagt: "Für ein Jahr langt's mal wieder!"
und "Zum Birthday recht viel Glück!

Claus Caraut

Donnerstag, 27. September 2012

Sexuelle Monologe/Intersexueller Dialog

Männer sind schon dann belebt,
hat man ihnen Bier gegebt.
Macht es auch nur ein Mal "Plopp!",
Stellt das Männer-Hirn auf Stop.

Wenn mal Fraun den Raum betreten,
werden sie zur Bar gebeten.
Gibt man Biere aus, in Maßen,
fängt frau auch schon an zu fragen.

Männer sind schon dann belebt,
Wenn mal Fraun den Raum betreten.
Hat man ihnen Bier gegebt,
werden sie zur Bar gebeten.
Macht es auch nur ein Mal "Plopp!",
gibt man Biere aus, in Maßen.
Stellt das Männer-Hirn auf Stop, 
fängt Frau auch schon an zu fragen.

Claus Caraut

Donnerstag, 20. September 2012

Maritime Phantasie

Wenn ich einmal das Meer
und das Wasser darin
und der Wellengang wär...
was gäb ich dafür hin!

Dann könnt ich dich berührn
und dich tragen weit weg
und dich zärtlich verführn
am entferntesten Fleck.

Und die Möwe, sie singt,
sie sei einsam, so sehr.
Doch wir wären vereint:
du als Frau, ich als Meer.

Und jetzt gibt es nur Eins
was uns ungemein trennt,
etwas lächerlich Kleins,
was man Konjunktiv nennt.

Claus Caraut

Samstag, 15. September 2012

Die traurige Ballade vom Schatz im Acker (Mt 13,44)

Die Story fängt wie viele an:
Es war einmal ein Wandersmann,
dem war ein bisschen fad.
"Wenns hundert Meter weiter geht
und stets kein Hofbräuhaus dort steht,
verlass ich diesen Pfad."

So lief der brave Wandrersgsell
und seine Schritte wurden schnell,
er sah ein Wirtshaus stehn.
Da kürzte er die Strecke ab
und wirbelte den Wanderstab,
da hat ers übersehn:

Ein Ding stand aus dem Feld hervor,
Kein Kasten war es und kein Rohr.
Es war eher ne Box.
Da schlägt er hin und blutet sehr,
doch schlechte Laune ist nicht mehr:
"Potzblitz! Hinschlagen rocks!

Wenn ich jetzt einen Schlüssel hätt,
die Schmerzen machte es mir wett."
Die Neugier war erwacht.
So kehrt er heim und denkt nicht nach,
verkauft sein Haus, samt Klo und Dach.
Und geht noch in der Nacht

zum Acker seinen Bauern hin
und kauft das Feld (mit allem drin)
und zahlt ihm Abfindung.
Und wankt zum Feld und sucht den Schatz
Doch liegt der an nem andern Platz.
Klar: Flurbereinigung!

Claus Caraut

Freitag, 7. September 2012

Sog. "Comeback" (neudeutsch) aus langer kreativer Pause, in Form eines erschreckend schlechten Epigramms

Schon Kerkeling wusste:
Santiago macht Fruste!
Macht Rücken kaputt
und stinkig die Futt.

Claus Caraut

P.S.: gemeint sind die Stinkefüße. Nicht, was Sie denken, Sie Schwein!

Dienstag, 26. Juni 2012

Countdown (von 7 runter)

Etliche Befunde besagen: "Verzehr Kräuter anstatt Fleisch!"
Vorhin nolens volens diesen Dialog gehört:
Kommt Vater: "Igitt, Salat! Wurst?"
Sagt Mama: "Dein Herz!!"
Dad: "Ach was!!"
Ma: "Hm."
Z!

Claus Caraut

Beim Präpositionistenstammtisch

(in unterschiedlichen Rollen zu lesen)

"Fon Tane hab ich viel gelernt!"
"Aus Ten wurd ich nicht schlau."
"Van Dannen hab ich mich entfernt."
"Trotz Ki wusst ichs genau."

"Gen Azino entschwand ich leis,
alls Ton ich hatt erlauscht"
"Je Linek, desto eher Reis."
"Zu Ckmayr bin ich berauscht."

Claus Caraut

Mittwoch, 13. Juni 2012

In 80 Tagen um die Welt in 2 Wochen

Zuerst eine Woche Sylt,
dann Russland, USA, Sylt (Mc Donald's), Spanien, fertig.

Claus Caraut

Dienstag, 12. Juni 2012

Akrostichonett zum Welttag der Kinderarbeit (12.6.)

Proleten gehen gern bei Kaufhof kaufen
Und decken sich mit Jogginghosen ein.
Man sieht sie jeden Tag zum Woolworth laufen.
Auch stecken sie in Sporthosen ihr Bein.

Nie haben sie Fabriken dort gesehen
In China, Vietnam, Indien, Surinam.
Konsum macht alles Unrecht ungeschehen.
Einhundert Euro - weg ist jede Scham.

Am vierzehnten September letzten Jahres
Da ist mal in Saigon etwas passiert:
Im Feuer starben 3 bis 14 Kinder.

Die Zeitung schrieb nur: "Heißer Sommer war es."
Aber die Kaufhauskette hat kassiert:
Schwarz geht schon immer gut. Mehr oder minder.

Claus Caraut


Sonntag, 10. Juni 2012

Variationen über "Die Sirenen" - Teil 1

Die Irenen

Die Eine macht den Abwasch klar,
die Andre stopft die Strümpf,
ich und die Dritte sind ein Paar.
Jetzt fehlt noch vier und fümpf.

Claus Caraut

Donnerstag, 7. Juni 2012

Der Wal (live aus der Konjunk-Tiefsee)


Ich äße Plankton und noch mehr.
Ich tränk zwölf Fässer Sake leer.
Ich wöge dreißig Tonnen schwer.
Wenn nur Herr Li aus Soo nicht wär.

Ich schwämme nach Hawaii, oh yeah.
Ich blieb noch nicht einmal im Meer.
Ging wie Schorsch Clooney "in the Air"
Wenn nur Herr Mei aus Tsu nicht wär.

Ich würde famous und zwar sehr.
Besuchte ein Konzert von Cher
Und wär so reich wie sonst keinehr.
Wenn nur Herr Lau aus Mie nicht wär.

Clauwal

Dienstag, 5. Juni 2012

Unter Frotteuren

Der Bus um 6 Uhr in der Früh,
der ist bis hinten voll.
Da mach ich mir doch gern die Müh'
und leiste Liebeszoll.

Und mittags lockt die U-Bahn mich,
denn die ist eng und warm.
Da wirds so richtig körperlich
meist streift mich gar ein Arm!

Bis spät zur Nacht verweil ich dann
im IC 110.
Wobei ich nur noch sitzen kann.
(Das kommt vom vielen Stehn.)

Claus Caraut

Montag, 21. Mai 2012

Blüte/Bube/Buch

(nach Barthold Heinrich Brockes' Kirsch-Blühte bey der Nacht)

Mit staunendem Gemüte sah
nen Kirschbaum, welcher blühte da,
es war schon Nacht und dunkel auch,
ich. Und aß Butterbrot mit Lauch.
Den Baum sah ich genauer an
und dachte dann so bei mir: "Mann,
der Baum echt weiß wie blöde ist."
Ich weiß das, denn ich bin Florist.
In dem Moment, als ich das sah,
da wurd ich andren Weiß's gewahr.
Denn auf dem Baume saß ein Knab,
der riss vom Baum die Blüten ab.
Ich sagte, Bub, wo ist dein Paps?
Für Vandalismus gibts nen Klaps.
Denn Kirschenblüten reißt man nicht,
sonst kommst du Bengel vor Gericht.
Der Knabe sagt zu mir: "Opfehr,
nen Vater hab ich nimmermehr.
Auch schwör ich bei des Mondenscheins:
ein Mutter hab ich ehmso keins."
Da war es einmal offenbar,
dass dieser Knab ein Waise war.
Noch waiser als der Baum davor.
Da plötzlich schrie er mir ins Ohr:
"Ey, Alter, hast du nicht gewusst,
dassd' Gelbe Seiten fragen musst?"
Dies brachte die Erkenntnis mir:
nicht Blütenweiß noch Waise hier,
erfassen Weisheit so wie die
von Gelbe Seiten Germany.

P.S.:
Und weiser, darauf mein Geheiß:
ist Schriftweiß lediglich auf Weiß.


Claus Caraut

Samstag, 19. Mai 2012

Der Wikis Peter präsentiert seinen Körper der gespannt wartenden Öffentlichkeit

Ich denk mir oft: hinter der Stirn,
da sitzt mein Zentralnervsystem.

Ich liebe dich, das ist kein Scherz.
Mit muskulärem Hohlorgan.

Ich brauch viel Luft, ich großer Junge,
Und saug sie in die Alveolen.

Ich bin so hungrig, könnt verzagen.
Stopfs Essen in den Fertilator.

Zum Schluss entsend ich meinen Gruß.
Lauf heim auf der Extremität.

Claus Caraut

Sonntag, 13. Mai 2012

Muttertag

Oh, wie die Sonne auf dich blickt,
als hätt höchstselbst sie dich geschickt.
Dein Ruf schallt dir von fern voraus:
"Die Mutter ist der Herr im Haus!"

Du bist dem Ärger stets gefeit,
hast offnes Ohr und immer Zeit
und wenn dir etwas nicht gelingt,
gibts nichts, was dich gar niederzwingt.

Selbst Nachbars Rüg', Familien-Zwist,
man weiß, dass du eh standhaft bist.
Jedoch gibts Zeiten, dann und wann,
wenn man dich nicht bewegen kann.

Dann muss man nutzen hartes Ding
zu schütteln dich, schrein "Mutter, spring!
So spring doch Mutter, mach schon, los!"
Doch nein. Die Schraube hält famos.

Claus Caraut

Dienstag, 8. Mai 2012

Neue Geistliche Lieder (1)

Wenn du nicht weiter weißt im Leben
und alles ist so einerlei
dann kann es nur noch EINEN geben.
Glaub mir, die Schmerzen sind vorbei.

Wenn du nur Wolken siehst am Himmel
und keinen Sonne in der Nacht,
dann kommt der HERR auf seinem Schimmel
und gibt ganz sachte auf dich Acht:

Denn dann kommt Philipp Rösler
und macht alles wieder gut.
Ja, Philipp Rösler heilt die Armen
und er speist die Kranken
und gibt den Tieren wieder Mut.

Claus Caraut

Sonntag, 6. Mai 2012

100. Blogpost: Das politische Gedicht

Der Tschad wird von Katar regiert...
Ähh, ich versuchs nochmal.
Aus Dänemark die Schweiz agiert.
Ach, ne, das wär fatal.

In Mongolei herrscht Polen nun.
... Moment, das kann nicht sein.
Ich habs: in Serbien Kamerun!
Hm, oder stimmt das? Nein,

wenn ichs bedenk, ists eher so:
Peru führt den Iran.
Ach, ich frag einfach Google: "Yo,
hey, Google, sag mal an:

Wer war das noch, da ist ein Mann,
der fängt demnächst mit Arbeit an."
Und Google sagt mit einem Zack:
"Hollande in Frankreich, dummer Sack."

Claus Caraut

Samstag, 28. April 2012

Brotmesser Brothers - Tanzen is nicht unscheiße

(Melodie: http://www.youtube.com/watch?v=enSL-0Ewxko)

Heute nach der Arbeit ging ich gleich in eine Bar
Und dort da tanzten alle wie die Wilden, wirklich wahr.
Mann und Frau und Greis und Kind und alle auf einmal
und selbst die Klofrau wippte auf dem Hocker, unnormal.

Und da kam so Eine auf mich zu mit heißem Blick
und fragte: "Kleiner, Lust auf einen Tanz?"
Doch ich nahm mein Pfefferspray und sprüh ihr ins Genick
und sag nur laut zu Ms. Ignoranz:

Mir ist heut nicht nach Tanzen, ne
denn Sitzen find ich cool.
Ich mach keinen Lambada
und ich steig auf keinen Stuhl,
nee, geh weg mit Limbostangen,
davon krieg ich Aggression,
mir ist heut nicht nach Tanzen, Mann,
du, Sitzen reicht mir schon.

Ich mag nicht Tanzen! Tanzen!
Da falln mir hundert bessre Sachen ein
Ich mag nicht Tanzen! Tanzen!
Zum Beispiel mir ein Video auszuleihn.
Ich mag nicht Tanzen! Tanzen!
Ne, weil Tanzen geht mir wirklich voll am Arsch vorbein.

Claus Caraut

Freitag, 20. April 2012

Der Panker

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Schaben
so müd geworden, er hält nichts mehr aus.
Auch nicht sein Bier, wo sich nun Schaben laben
und neben tausend Schaben eine Laus.

Die Punker-Gang vorm Bahnhof Würzburg Mitte,
die sich zum Sound vom Ghettoblaster dreht,
schwoft einen Tanz, vergisst mit jedem Schritte,
dass da, wie schon erwähnt, die Schabe steht.

Die Schabe aus der Mitte ruft: "Pass auf, Claus!
Sonst kommt noch dein Gedicht vom Thema ab."
"Der Panker sollt es heißen!", sagt die Spitzmaus.
Und nicht Brehms Tierleben, du alter Dapp."

Claus Caraut

Dienstag, 17. April 2012

Rückverkindung (vers libre)

Alle unter 1 Meter 20 essen umsonst? Hack mir die Beine ab und nenn mich Karli!
Der Kinderspielplatz hat die längste Zeit leergestanden. Gib mal das Diabolo her!
Mutti, nimm mich mit! Dann können wir auf dem Mutter-Kind-Parkplatz parken! 
Dann gleich zu Onkel Doktor, Blut abnehmen. Ein Lolli für den tapferen kleinen Mann.
Herr Ober!! Einmal Eisbecher Pinocchio! Krieg ich einen Ausmalblock?

Abputzen!

Claus Caraut

Samstag, 14. April 2012

Ode an das Geburtstagskind (für Nadja)

Wie Gala ohne Stöckelschuh
Wie Jolie ohne Pitt
Wie Tigger ohne Winnie Pooh
Wie Andrack ohne Schmidt

Wie Asi ohne RTL
Wie Moslem ohne Turm
Wie Moulin Rouge ohne Bordell
Wie Regen ohne Wurm.

Wie Borat ohne Schnauzebart
Wie Juhnke ohne Bier
Wie Präsens ohne Gegenwart
Wie Red Bull ohne Stier

Wie Derrick ohne Harry Klein
Wie Biene ohne Stich
Wie Malle ohne Sonnenschein
So wärn wir ohne Dich.

Claus Caraut

Mittwoch, 11. April 2012

Wenn die Weight Watchers zuschlagen

Der Apfelbaum am frühen Tage... der...
hm... der... hm. ja... der...

(Gedichtsverlust)

Claus Caraut

Montag, 9. April 2012

Eastern Airlines

Der Osterhas', der Osterhas',
der schaute oft zu tief ins Glas.
Da sprach sein Chef, die Ostermaus:
"Reiß dich zusamm', sonst fliegst du raus!"

Da sagt der Osterhas' zum Schenk:
"Ich hätte gern noch ein Getränk!"
Und trinkts. Und fliegt. Ihr Kinder, schauts:
Da oben fliegt der Osterkauz.

Claus Caraut

Samstag, 7. April 2012

Ein folgenschwerer Abend in der Diskothek (mit Werbeeinblendungen)

Du, darf ich fragen, wie du heißt?
Nimm KLOSTERFRAU MELISSENGEIST!
Genehmigen wir uns nen Drink?
Bei Blasenschwäche: GRANUFINK!


Beim Tanzen schaut man nur auf dich.
REXONA lässt Sie nicht im Stich!
Sie muss mein Mädchen sein, sonst keins.
Hm. EBAY - 3... 2... 1... und meins!

Gehn wir zu mir oder zu dir?
VISA - die Freiheit nehm ich mir!
Ok, dann komm, nimm meinen Arm!
Gibts da auch was von RATIOPHARM?


Im Bett sagen wir keinen Ton.
DUREX Kondome: "Easy On"
und "Easy Out". Du sagst nur "Mist!"
Weil FEMTEST einfach sicher ist.


Claus Caraut

Freitag, 30. März 2012

Gestatten: Pansen, Schim

Es sprach der Aff' zur Äffin:
"Du warst zu lange Chefin!
Dein Einfluss ist vorbei -
Schluss mit Bananenbrei!!

Der Baum, der wird verkauft,
die Kinder umgetauft.
Den Malte nenn ich Kalle
und Klara heißt jetzt Qualle.

Wir ziehn zu Jacques Faultier,
mein Freund von Pentbaum 4.
Du gehst dann für mich schaffen,
ich werd zum Luxusaffen."

Die Äffin sah den Affen an
und sprach zum werten Herren: "Mann,
mach was du willst, ich warte schon.
Frag aber deine Frau, mein Sohn."

Claus Caraut

Donnerstag, 29. März 2012

Sonntag, 25. März 2012

25. März: Maria fängt den Hl. Geist emp

Ein Engel kam zu Miriam gelaufen
und sagte: "Du, ich weiß nicht, ob du's weißt,
wir suchen grade...", er begann zu schnaufen,
"wir ham ne Stelle frei, ich frag mal dreist.

Also, es ist so: kennst du Harald Juhnke,
den Clown aus Funk und Fernsehn, ah, verdammt,
jetzt bin ich abgekommen. Shit... ähh leider.
Was war jetzt gleich die Botschaft insgesamt?

Ah ja, es war doch irgendwas mit Kindern.
Wie sieht das aus? Du bist ja noch nicht alt!
Ich würd das Unterfangen nicht verhindern,

Das sollte bald passieren, wirklich wahr!
Am besten... Weihnachten ist ja schon bald..."
Maria lächelt, nickt und sagt nur "Klar!"

Claus Caraut

Samstag, 24. März 2012

Nessaja


...und Tabaluga streift durchs Meer
und sieht viel Fische, die er sah.
Und die Fische sahn den Tabaluga
und da war auch ein Beluga.

Und Tabaluga sagt zum Beluga:
"Hallo Beluga, ich bin Tabaluga
sag mal, Beluga: weißt du, wo wir grade sind, Beluga?"
Und Beluga sagt: "Hallo Tabaluga, ich bin Beluga.
Ja, na klar, Tabaluga:
Im Bermuda-Dreieck, Tabaluga."

(Melodie: Peter Maffay/ Text: Claus Caraut)

Mittwoch, 21. März 2012

Frühlingsdicht

Der Frühling rollt den Rasen aus,
der ist schon voller Tier.
Die Kinder sprießen aus dem Haus
im Park schreit ein Klavier.

Die Hasen tanzen Ringelreihn,
im Möbelhaus ists leis.
Der Schuldirektor sperrt sich ein,
das Bächlein schleckt am Eis.

Die Wölkchen, die verlieben sich,
die Sonne steht im Hof.
Die Blume macht die Läden auf,
der Pollen macht mich doof.

Claus Caraut

Samstag, 17. März 2012

Penisgedichte I-III

(Auftragsarbeit für Etoile Brian)

I.
Das dritte von zwei Beinen,
die Zehe "zehn+1",
genannt auch Kronjuwelen,
das Ding da, das ist meins!


II.
Das, was die Welt am Laufen hält,
ist weder Geld noch Geist.
Es ist das Ding aus Haut und Fleisch,
ich sags nur, dass dus weißt.


III.
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Dienstag, 13. März 2012

ottos mob

ottos mob

ottos mob kommt
ottos mob tobt
otto: oh no!

ottos mob klopft
ottos mob stopft
ottos mob: stoßt otto! stoßt schon!

ottos horror groß
ottos mob tost

ottos mob stoppt
ottos mob: so!
otto tot

Claus Caraut

Sonntag, 4. März 2012

Unterschätzte Erfindungen der Weltgeschichte - Teil 1: ELITE

Der Graf von Glasgow war gewohnt,
zu fragen Elli, seine Magd:
"Du, Elli, ob es sich noch lohnt,
mir Tee zu holen?", bis sie klagt:

"Nen Tee? Was? Jetzt noch? Bist du toll?
Wir haben doch schon Viertel neun.
Um fünf Uhr warn die Kannen voll.
Würd ein Glas Wasser Sie erfreun?"

"Och Menno", schrie der Graf erbost,
"im Herz tut mir dein Starrsinn weh!"
Sie schnaufte "Na, dann Euch zum Trost."
Da kochte sie ihm Ellitee.

Claus Caraut

Mittwoch, 22. Februar 2012

Fränkische Oscar-Vorbereitung 2012 (Teil 1)

Der Hugo Ceh wohnt in Parih
und stellt im Bahnhof Ührli nach.
Der Hund vom Borat is a Vieh.
Der Mal-Roboter macht viel Krach.

Der Artist, der verliert ka Wort,
erzähln tut er dann doch a Gschicht.
Beginnt beim Stummfilm, endet dort
und braucht kein Speschl Effekt nicht.

Bei Moneyball versucht der Brad,
Sie wissen scho, ich mein den Pitt,
nen Bahseball-Verein zu rett.
Aber der Trainer macht ned mit.

Gefährten is vom Dings erdacht,
da ziehn die Pferde nei den Krieg.
Da hätts "Gepferden" besser gmacht.
Oder auch: Flieg, Salami, flieg!

Claus Caraut

Dienstag, 14. Februar 2012

Wolle Rohse?

Sankt Valentin, der war ein Mann
Mit einem schönen Haus.
Und hinten war ein Garten dran,
da schenkt’ er Blumen raus.

Und trotz Verbot von Claudius 2
Hat Paare er getraut.
Nach christlicher Manier. Wobei:
Das hats ihm dann versaut.

Und diesen Tag zu feiern sind
Wir heute alle hier.
Statt Blut- gibt’s Rosenrot, mein Kind.
Alls Gute wünsch ich Dir.

Claus Caraut

Samstag, 11. Februar 2012

Die Flut (Genesis 6-9)

Und da kam der Regen. Und er kam
Unstet, wogend, wie ein kranker Hund.
Kam und gab sich und nahm ohne Scham
Alles von der Mutter Erden Grund.

Weder Ameise noch Großgetier,
flohen vor der eisig kalten Flut.
Hatten sie doch sicheres Quartier,
Hatten sie doch Arbeit mit der Brut.

Und so nahm er alles, was da war.
Ganz egal, wo, in dem Erdental.
Erst ertranken Maus, Hund, Dromedar.
Schließlich selbst Giraffen ohne Zahl.

Nur der Fisch
nisch.

Claus Caraut

Mittwoch, 8. Februar 2012

Gedicht zum Ausdruck der Fassungslosigkeit anlässlich der Umgestaltung eines beliebten Aufenthaltsraums

(vorsicht: mit extra viel unnötigen hilfsverben und bösartigen zeilenumbrüchen!!)

hallo, piazza, du
ich muss dir was erzähl'n:
ich sah dich heute... puh!
mir tun die worte fehl'n.

mit deinem arschgeweih
guckst du gar finster drein.
vor einem jahr, zwei, drei, ...
tat das noch gar nicht sein.

jetzt steht dort groß dein na-
me, den doch jeder weiß.
wer tut die informa-
tion brauchen?? so 'n scheiß!

ich sag es dir ganz kla-
r: ich werd nicht eher ruh'n,
bis der und die vera-
ntwortlichen büßen tun.

man sieht an meiner schri-
ft, ich kann es nicht mehr sehn.
mit dieser K-dre-i-
zehn kann s nicht weitergehn.

Claus Caraut

Samstag, 4. Februar 2012

Parteien im Haiku (6)

Na, etz wärs mir fast
Passiert, dass ich die größten
Deppen vergesse.

Claus Caraut

Freitag, 3. Februar 2012

Mittwoch, 1. Februar 2012

Zyklus "Die Dämonen"

#2 Touretto - der Dämon der verbalen Entgleisung

Mein Job ist wirklich sagenhaft,
in schaff in einer FUCK.
Zu Mittag gibt es immer Saft,
drum mach ich selten krank.

Sogar der Chef ist sehr leger 
in seiner netten ArTITTEN!!
Es kommen viele Kunden WICHSER!
denn schlau ist der, der spart.

Ja, menschenfreundlich sind wir sehr DU KACK! 
Doch selten ruft wer an DRECKSCHWEIN DU! 
Drum mail ich, Kundenbetreuehr SCHEISSE VERFICKTE
ich eloquenter Mann.

Und abends geh ich dann FFUCK! KÄSEFUSS!
Zu meiner lieben Frau. FDP! A-A-AAARSCHLOCH!
Und dort darf ich ich selber sein SCHHHEISSE!! PPENIS!
(Ich nenn sie zärtlich "SAU!")

Claus Caraut SCHEISSSSSEE!

Samstag, 21. Januar 2012

Schubert: Die Forelle (Neubearbeitung)

Auf einer Wiesen helle,
Da schoß in froher Eil
Die launische Gazelle
der Jäger mit dem Pfeil.
Ich saß so an der Hecke
Und sah in süßer Ruh
Des muntern Tiers Verrecke
Im hellen Lichte zu.

Ein Metzger mit dem Beile
Schon an der Straße stand,
Und sah, ganz ohne Eile,
Wie sich das Tierchen wand.
So lang man ihm den Rücken,
So dacht’ ich, nicht gebricht,
So stirbt aus ganzen Stücken
die zäh' Gazelle nicht.

Doch endlich ward dem Jäger
Die Zeit zu lang; er haut
das Tier mit einem Schläger:
Und ehe ich geschaut,
So zuckte die Gazelle
schon lange nicht mehr rum;
Und ich, mit regem Blute,
nur übergab mich stumm.

Claus Caraut

Donnerstag, 19. Januar 2012

Parteien im Haiku (5)

Crazy: Ich dacht, die
Spezis hätt ich schon gehabt.
"Unfug!", sagt Edmund.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Parteien im Haiku (4a-c)

a.
Die habens nicht leicht:
Im Plenum ruft man sie gar
"Esel der Nation!"

b.
"Große Klappen!" Und
"Rowdies und Steineschmeißer!"
"Üble Gesellen!"

c.
Nur gibts zu sagen:
Eitel sind sie! Braucht doch der
Name neun Verse.

Claus Caraut

Dienstag, 17. Januar 2012

Parteien im Haiku (3)

Freunde, wenn der Heuss
Das wüsste, dass der Rösler
Parteichef ist... Autsch!

Claus Caraut

Parteien im Haiku (2)

Sozial heißen die.
Paradox eigentlich, weil
Die Porsche fahren.

Claus Caraut

Sonntag, 15. Januar 2012

Parteien im Haiku (1)

Chef sitzt im Himmel.
Das trifft sich gut für Merkel:
"Unkündbar, Bitches!"

Claus Caraut

Montag, 9. Januar 2012

AC/DC - Stiff Upper Lip

(Melodie: AC/DC - Stiff Upper Lip)

Nun, Ich war beim Mäc im Drive-
In und aß den McRib
Ich besuchte die Hills
Zu bekommen die Chicks
Doch jetzt warn ich die Ladies
Weil ich bin ganz schön hip
Denn ich leb mit einem Stief-

Stiefvater, lieb!

Text: AClaus/DClaus

Montag, 2. Januar 2012

Herbstgedicht

Der Herbst kommt großen Schrittes in das Land.
Jetzt sieht die Welt wie umgekleidet aus.
Die Vögel ziehen fort, die Leut nach Haus.
Doch eine Frage liegt noch auf der Hand:

Wo gehn die Punks hin, wenn es Winter wird?
Ziehn sie gen Süden wie der Vögel Schwarm?
Wohin gehn die, wenn es ist nicht mehr warm?
Ich geb es hiermit offen zu: ich bin verwirrt.

Denn noch im Sommer sprossen sie wie Kraut,
vorm Bahnhof wohnten sie in großer Zahl.
Der Bahnhofsplatz ist heutzutage kahl.
Kein Punker da, so weit das Auge schaut.

Doch gestern, glaub ich, sah ich einen Punk.
Zumindest glaub ich, dass es einer war.
Er saß dort, ganz verloren, unscheinbar
Und sagt: "Ey, hast du Kohle? Schönen Dank!"

Claus Caraut

Sonntag, 1. Januar 2012

Neujåhr

(vgl. Fitzgerald Kusz)

Nachmiddåchs um halber Viere
Ka Menschnseeln aff der Strassn
Nur rouder Schdaab, wohie mer a schaud.
Es is fasd weng wäi nachm Griech.
Grüßdich Zwaadausndzwöłf. Greißlich bist etz scho.

Claus Caraut