Mittwoch, 28. November 2012

Lass die Finger von EMMAnuela

Frauen, die Worte wie "tendenziell" sagen,
und zwar in horrenderer Dosis
kann man im Vergleich eher schlechter ertragen,
als zwei Stunden nur "Guns N Rosis".

Sie gehen oft senkrecht, das Kreuz wie ein Brett
und haben meist kürzere Haare.
Die meisten gehn mit ihresgleichen ins Bett
und denken, man hält sie für Ware.

Der Typus, den ich zu beschreiben probier,
verachtet das männliche Wesen.
Er wird mit den Jahren ein Dinosau Rier
und war an sich ein heißer Besen.

Claus Caraut

Donnerstag, 22. November 2012

Erschlagerparty (für Marcel)

„Hello again!“, sag ich einmal.
Im Sperrbezirk gibt’s nen Skandal!
„Verdammt ich lieb dich“, sagte sie
Und es war Sommer und sie hie.

Anita hieß sie, ganz in weiß
Und fand den Major Tom ganz heiß.
Doch diesen machte sie nicht an,
nen Cowboy wollte der als Mann.

Aus Mendocino kam der Tom
Und flehte: „Jung, bald wieder komm!
Komm mit der Mundharmonika,
dein Herzilein ist doch schon da!“

Er wartet, Tausendeine Nacht
Da hat Anita zu ihm gsacht:
„Jetzt komm, ein bisschen Spaß muss sein,
spring doch ins Bett im Kornfeld rein!

Denn Liebeskummer lohnt sich nicht
Doch Marmor, Stein und Penis bricht.
Ich hol dich mitm Traktor ab
Und dann Fiesta, nicht zu knapp!“

Dem Tom sein Liebster kam herbei
Und schlug den Kopf der Frau entzwei.
Er, Häuptling der Indianer, sprach:
„Er ghört zu mir, du alter Drach!“

Nachsatz:
Der Polizei war sofort klar
Dass Schuld der Bossa Nova war.

Claus Caraut

Montag, 19. November 2012

Für Georg Heym († 1912)

Von Nebelschwaden sind umhüllt
die Häuser einer großen Stadt.
Ein Dämon frisst sich heute satt.
Ein Güterzug im Bahnhof brüllt.

Und wenn Giganten aus dem Meer
erheben sich in großer Zahl,
und wüten hier zum letzten Mal
auf Hufen stehend, tonnenschwer,

Dann ist, wenn bald der Tag beginnt,
hier Platz und Straße leergefegt,
ein Biest, das hat die Stadt zerlegt
und übrig ließ es nichts als Wind.

Claus Caraut

Montag, 12. November 2012

Biernot, die

Mein Bruder schrieb mich neulich an:
"Kein Bier im Haus, Herr Carautmann!"
"Perdauz!", war meine Antwort schlicht,
"warum schaust du im Keller nicht?"
Durchsuch doch das Gehäuse.

"Perdauz zurück, mein Herr Caraut!
Denkst du, da hätt ich nicht geschaut?
Da liegt ne leere Flasche Wein,
ein Kinderstuhl und obendrein
Zwei Plastiknikoläuse."

              Zuerst
                        hab ich
                                    mir noch
                                                  gedacht:
                                      das wär
                       doch echt
           mehr als
gelacht,
            wenn ich
                          den Kas-
                                        ten Bier
                                                    nicht fänd.
                                        und bin
                           gleich in
             den Kel-
 ler grennt.
Doch: Mäuse, nichts als Mäuse.

Claus Caraut

Sonntag, 14. Oktober 2012

Inventur

Ohne Ohren
bin ich geboren.
Hab weder Nase
noch Blase.
Ganz ohne Haut
bin ich gebaut.
Kaum Leber und Nieren
kann ich verlieren.
Denn zunächst
bin ich ein Text.

Claus Caraut

Freitag, 12. Oktober 2012

Medea

Du, Königstochter, lebtest frei,
begabt in dunkler Zauberei.
Der Drache gab das Vlies nicht her,
da kam dein Freier übers Meer,
Medea.

Du warst von Jason angetan
und botst ihm deine Hilfe an.
Der Drache tot, das Vlies geschnappt
hat Jason dich dann kidgenappt.
Medea

Als Paar wart ihr nun überfroh,
machtet ein Kind. Gut, noch eins... zwo,
und lebtet so in Frieden hin,
das war vom Ende der Beginn,
Medea.

Denn Königskind - hin oder her,
du warst ihm einst genug nicht mehr.
Nein, Kreons Tochter möcht der Schuft
auch Königskind, "Glauke" geruft.
Medea.

Und Jason freit das blöde Stück.
Du hältst dich jedoch brav zurück.
Schenkst nur der Hure einen Strauß
aus Plastiksprengstoff. "PENG!"

und Aus.
Medea.

Zurück daheim bleibt kalter Zorn.
Nimmst seine Kinder, Kimme, Korn,
und tötest sie, sein ganzes Glück.
Am Ende bleibst nur du zurück:
Medea.

Claus Caraut

Freitag, 28. September 2012

Griechisches Geburtstagsgedicht, oder: Die Γενέσις

An fang ich mit "Καλημέρα!"
Grad kam Ἄρτεμις zu Gast
außerdem noch Ζεύς und Ήρα
weil du heut Geburtstag hast.

Ἡρόδοτ gibt sich die Kante,
Σωκράτης kotzt ins Buffet.
Πλάτων küsst ne Unbekannte,
Πύρρων tut der Schädel weh.

Ἀριστοτέλης, der Fucker
schlägert mit Πυθαγόρας
Und Ἔρεβος, Νύξ ihr Macker,
schaut zu tief ins Oύζο-Glas

Ὕπνος schlägt die Bigband nieder,
isst vom Μπακλαβά ein Stück
sagt: "Für ein Jahr langt's mal wieder!"
und "Zum Birthday recht viel Glück!

Claus Caraut

Donnerstag, 27. September 2012

Sexuelle Monologe/Intersexueller Dialog

Männer sind schon dann belebt,
hat man ihnen Bier gegebt.
Macht es auch nur ein Mal "Plopp!",
Stellt das Männer-Hirn auf Stop.

Wenn mal Fraun den Raum betreten,
werden sie zur Bar gebeten.
Gibt man Biere aus, in Maßen,
fängt frau auch schon an zu fragen.

Männer sind schon dann belebt,
Wenn mal Fraun den Raum betreten.
Hat man ihnen Bier gegebt,
werden sie zur Bar gebeten.
Macht es auch nur ein Mal "Plopp!",
gibt man Biere aus, in Maßen.
Stellt das Männer-Hirn auf Stop, 
fängt Frau auch schon an zu fragen.

Claus Caraut

Samstag, 15. September 2012

Die traurige Ballade vom Schatz im Acker (Mt 13,44)

Die Story fängt wie viele an:
Es war einmal ein Wandersmann,
dem war ein bisschen fad.
"Wenns hundert Meter weiter geht
und stets kein Hofbräuhaus dort steht,
verlass ich diesen Pfad."

So lief der brave Wandrersgsell
und seine Schritte wurden schnell,
er sah ein Wirtshaus stehn.
Da kürzte er die Strecke ab
und wirbelte den Wanderstab,
da hat ers übersehn:

Ein Ding stand aus dem Feld hervor,
Kein Kasten war es und kein Rohr.
Es war eher ne Box.
Da schlägt er hin und blutet sehr,
doch schlechte Laune ist nicht mehr:
"Potzblitz! Hinschlagen rocks!

Wenn ich jetzt einen Schlüssel hätt,
die Schmerzen machte es mir wett."
Die Neugier war erwacht.
So kehrt er heim und denkt nicht nach,
verkauft sein Haus, samt Klo und Dach.
Und geht noch in der Nacht

zum Acker seinen Bauern hin
und kauft das Feld (mit allem drin)
und zahlt ihm Abfindung.
Und wankt zum Feld und sucht den Schatz
Doch liegt der an nem andern Platz.
Klar: Flurbereinigung!

Claus Caraut

Freitag, 7. September 2012

Sog. "Comeback" (neudeutsch) aus langer kreativer Pause, in Form eines erschreckend schlechten Epigramms

Schon Kerkeling wusste:
Santiago macht Fruste!
Macht Rücken kaputt
und stinkig die Futt.

Claus Caraut

P.S.: gemeint sind die Stinkefüße. Nicht, was Sie denken, Sie Schwein!

Dienstag, 26. Juni 2012

Countdown (von 7 runter)

Etliche Befunde besagen: "Verzehr Kräuter anstatt Fleisch!"
Vorhin nolens volens diesen Dialog gehört:
Kommt Vater: "Igitt, Salat! Wurst?"
Sagt Mama: "Dein Herz!!"
Dad: "Ach was!!"
Ma: "Hm."
Z!

Claus Caraut

Mittwoch, 13. Juni 2012

In 80 Tagen um die Welt in 2 Wochen

Zuerst eine Woche Sylt,
dann Russland, USA, Sylt (Mc Donald's), Spanien, fertig.

Claus Caraut

Dienstag, 12. Juni 2012

Akrostichonett zum Welttag der Kinderarbeit (12.6.)

Proleten gehen gern bei Kaufhof kaufen
Und decken sich mit Jogginghosen ein.
Man sieht sie jeden Tag zum Woolworth laufen.
Auch stecken sie in Sporthosen ihr Bein.

Nie haben sie Fabriken dort gesehen
In China, Vietnam, Indien, Surinam.
Konsum macht alles Unrecht ungeschehen.
Einhundert Euro - weg ist jede Scham.

Am vierzehnten September letzten Jahres
Da ist mal in Saigon etwas passiert:
Im Feuer starben 3 bis 14 Kinder.

Die Zeitung schrieb nur: "Heißer Sommer war es."
Aber die Kaufhauskette hat kassiert:
Schwarz geht schon immer gut. Mehr oder minder.

Claus Caraut


Sonntag, 10. Juni 2012

Variationen über "Die Sirenen" - Teil 1

Die Irenen

Die Eine macht den Abwasch klar,
die Andre stopft die Strümpf,
ich und die Dritte sind ein Paar.
Jetzt fehlt noch vier und fümpf.

Claus Caraut

Dienstag, 5. Juni 2012

Unter Frotteuren

Der Bus um 6 Uhr in der Früh,
der ist bis hinten voll.
Da mach ich mir doch gern die Müh'
und leiste Liebeszoll.

Und mittags lockt die U-Bahn mich,
denn die ist eng und warm.
Da wirds so richtig körperlich
meist streift mich gar ein Arm!

Bis spät zur Nacht verweil ich dann
im IC 110.
Wobei ich nur noch sitzen kann.
(Das kommt vom vielen Stehn.)

Claus Caraut

Montag, 21. Mai 2012

Blüte/Bube/Buch

(nach Barthold Heinrich Brockes' Kirsch-Blühte bey der Nacht)

Mit staunendem Gemüte sah
nen Kirschbaum, welcher blühte da,
es war schon Nacht und dunkel auch,
ich. Und aß Butterbrot mit Lauch.
Den Baum sah ich genauer an
und dachte dann so bei mir: "Mann,
der Baum echt weiß wie blöde ist."
Ich weiß das, denn ich bin Florist.
In dem Moment, als ich das sah,
da wurd ich andren Weiß's gewahr.
Denn auf dem Baume saß ein Knab,
der riss vom Baum die Blüten ab.
Ich sagte, Bub, wo ist dein Paps?
Für Vandalismus gibts nen Klaps.
Denn Kirschenblüten reißt man nicht,
sonst kommst du Bengel vor Gericht.
Der Knabe sagt zu mir: "Opfehr,
nen Vater hab ich nimmermehr.
Auch schwör ich bei des Mondenscheins:
ein Mutter hab ich ehmso keins."
Da war es einmal offenbar,
dass dieser Knab ein Waise war.
Noch waiser als der Baum davor.
Da plötzlich schrie er mir ins Ohr:
"Ey, Alter, hast du nicht gewusst,
dassd' Gelbe Seiten fragen musst?"
Dies brachte die Erkenntnis mir:
nicht Blütenweiß noch Waise hier,
erfassen Weisheit so wie die
von Gelbe Seiten Germany.

P.S.:
Und weiser, darauf mein Geheiß:
ist Schriftweiß lediglich auf Weiß.


Claus Caraut

Samstag, 19. Mai 2012

Der Wikis Peter präsentiert seinen Körper der gespannt wartenden Öffentlichkeit

Ich denk mir oft: hinter der Stirn,
da sitzt mein Zentralnervsystem.

Ich liebe dich, das ist kein Scherz.
Mit muskulärem Hohlorgan.

Ich brauch viel Luft, ich großer Junge,
Und saug sie in die Alveolen.

Ich bin so hungrig, könnt verzagen.
Stopfs Essen in den Fertilator.

Zum Schluss entsend ich meinen Gruß.
Lauf heim auf der Extremität.

Claus Caraut

Sonntag, 13. Mai 2012

Muttertag

Oh, wie die Sonne auf dich blickt,
als hätt höchstselbst sie dich geschickt.
Dein Ruf schallt dir von fern voraus:
"Die Mutter ist der Herr im Haus!"

Du bist dem Ärger stets gefeit,
hast offnes Ohr und immer Zeit
und wenn dir etwas nicht gelingt,
gibts nichts, was dich gar niederzwingt.

Selbst Nachbars Rüg', Familien-Zwist,
man weiß, dass du eh standhaft bist.
Jedoch gibts Zeiten, dann und wann,
wenn man dich nicht bewegen kann.

Dann muss man nutzen hartes Ding
zu schütteln dich, schrein "Mutter, spring!
So spring doch Mutter, mach schon, los!"
Doch nein. Die Schraube hält famos.

Claus Caraut

Freitag, 20. April 2012

Der Panker

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Schaben
so müd geworden, er hält nichts mehr aus.
Auch nicht sein Bier, wo sich nun Schaben laben
und neben tausend Schaben eine Laus.

Die Punker-Gang vorm Bahnhof Würzburg Mitte,
die sich zum Sound vom Ghettoblaster dreht,
schwoft einen Tanz, vergisst mit jedem Schritte,
dass da, wie schon erwähnt, die Schabe steht.

Die Schabe aus der Mitte ruft: "Pass auf, Claus!
Sonst kommt noch dein Gedicht vom Thema ab."
"Der Panker sollt es heißen!", sagt die Spitzmaus.
Und nicht Brehms Tierleben, du alter Dapp."

Claus Caraut

Dienstag, 17. April 2012

Rückverkindung (vers libre)

Alle unter 1 Meter 20 essen umsonst? Hack mir die Beine ab und nenn mich Karli!
Der Kinderspielplatz hat die längste Zeit leergestanden. Gib mal das Diabolo her!
Mutti, nimm mich mit! Dann können wir auf dem Mutter-Kind-Parkplatz parken! 
Dann gleich zu Onkel Doktor, Blut abnehmen. Ein Lolli für den tapferen kleinen Mann.
Herr Ober!! Einmal Eisbecher Pinocchio! Krieg ich einen Ausmalblock?

Abputzen!

Claus Caraut

Samstag, 14. April 2012

Ode an das Geburtstagskind (für Nadja)

Wie Gala ohne Stöckelschuh
Wie Jolie ohne Pitt
Wie Tigger ohne Winnie Pooh
Wie Andrack ohne Schmidt

Wie Asi ohne RTL
Wie Moslem ohne Turm
Wie Moulin Rouge ohne Bordell
Wie Regen ohne Wurm.

Wie Borat ohne Schnauzebart
Wie Juhnke ohne Bier
Wie Präsens ohne Gegenwart
Wie Red Bull ohne Stier

Wie Derrick ohne Harry Klein
Wie Biene ohne Stich
Wie Malle ohne Sonnenschein
So wärn wir ohne Dich.

Claus Caraut

Mittwoch, 11. April 2012

Wenn die Weight Watchers zuschlagen

Der Apfelbaum am frühen Tage... der...
hm... der... hm. ja... der...

(Gedichtsverlust)

Claus Caraut

Montag, 9. April 2012

Eastern Airlines

Der Osterhas', der Osterhas',
der schaute oft zu tief ins Glas.
Da sprach sein Chef, die Ostermaus:
"Reiß dich zusamm', sonst fliegst du raus!"

Da sagt der Osterhas' zum Schenk:
"Ich hätte gern noch ein Getränk!"
Und trinkts. Und fliegt. Ihr Kinder, schauts:
Da oben fliegt der Osterkauz.

Claus Caraut

Samstag, 7. April 2012

Ein folgenschwerer Abend in der Diskothek (mit Werbeeinblendungen)

Du, darf ich fragen, wie du heißt?
Nimm KLOSTERFRAU MELISSENGEIST!
Genehmigen wir uns nen Drink?
Bei Blasenschwäche: GRANUFINK!


Beim Tanzen schaut man nur auf dich.
REXONA lässt Sie nicht im Stich!
Sie muss mein Mädchen sein, sonst keins.
Hm. EBAY - 3... 2... 1... und meins!

Gehn wir zu mir oder zu dir?
VISA - die Freiheit nehm ich mir!
Ok, dann komm, nimm meinen Arm!
Gibts da auch was von RATIOPHARM?


Im Bett sagen wir keinen Ton.
DUREX Kondome: "Easy On"
und "Easy Out". Du sagst nur "Mist!"
Weil FEMTEST einfach sicher ist.


Claus Caraut

Donnerstag, 29. März 2012

Mittwoch, 21. März 2012

Frühlingsdicht

Der Frühling rollt den Rasen aus,
der ist schon voller Tier.
Die Kinder sprießen aus dem Haus
im Park schreit ein Klavier.

Die Hasen tanzen Ringelreihn,
im Möbelhaus ists leis.
Der Schuldirektor sperrt sich ein,
das Bächlein schleckt am Eis.

Die Wölkchen, die verlieben sich,
die Sonne steht im Hof.
Die Blume macht die Läden auf,
der Pollen macht mich doof.

Claus Caraut

Samstag, 17. März 2012

Penisgedichte I-III

(Auftragsarbeit für Etoile Brian)

I.
Das dritte von zwei Beinen,
die Zehe "zehn+1",
genannt auch Kronjuwelen,
das Ding da, das ist meins!


II.
Das, was die Welt am Laufen hält,
ist weder Geld noch Geist.
Es ist das Ding aus Haut und Fleisch,
ich sags nur, dass dus weißt.


III.
FERRARILAMBORGHINISUVSPORTWAGENMASERATIMAYBACHBENTLEYROLLSROYCEDAIMLERPORSCHEBUGATTIFERRARILAMBORGHINISUVSPORTWAGENpenisMASERATIMAYBACHBENTLEYROLLSROYCEDAIMLERPORSCHEBUGATTIFERRARILAMBORGHINISUVSPORTWAGENMASERATIMAYBACHBENTLEYROLLSROYCEDAIMLERPORSC

Dienstag, 13. März 2012

ottos mob

ottos mob

ottos mob kommt
ottos mob tobt
otto: oh no!

ottos mob klopft
ottos mob stopft
ottos mob: stoßt otto! stoßt schon!

ottos horror groß
ottos mob tost

ottos mob stoppt
ottos mob: so!
otto tot

Claus Caraut

Sonntag, 4. März 2012

Unterschätzte Erfindungen der Weltgeschichte - Teil 1: ELITE

Der Graf von Glasgow war gewohnt,
zu fragen Elli, seine Magd:
"Du, Elli, ob es sich noch lohnt,
mir Tee zu holen?", bis sie klagt:

"Nen Tee? Was? Jetzt noch? Bist du toll?
Wir haben doch schon Viertel neun.
Um fünf Uhr warn die Kannen voll.
Würd ein Glas Wasser Sie erfreun?"

"Och Menno", schrie der Graf erbost,
"im Herz tut mir dein Starrsinn weh!"
Sie schnaufte "Na, dann Euch zum Trost."
Da kochte sie ihm Ellitee.

Claus Caraut

Samstag, 11. Februar 2012

Die Flut (Genesis 6-9)

Und da kam der Regen. Und er kam
Unstet, wogend, wie ein kranker Hund.
Kam und gab sich und nahm ohne Scham
Alles von der Mutter Erden Grund.

Weder Ameise noch Großgetier,
flohen vor der eisig kalten Flut.
Hatten sie doch sicheres Quartier,
Hatten sie doch Arbeit mit der Brut.

Und so nahm er alles, was da war.
Ganz egal, wo, in dem Erdental.
Erst ertranken Maus, Hund, Dromedar.
Schließlich selbst Giraffen ohne Zahl.

Nur der Fisch
nisch.

Claus Caraut

Freitag, 3. Februar 2012

Mittwoch, 1. Februar 2012

Zyklus "Die Dämonen"

#2 Touretto - der Dämon der verbalen Entgleisung

Mein Job ist wirklich sagenhaft,
in schaff in einer FUCK.
Zu Mittag gibt es immer Saft,
drum mach ich selten krank.

Sogar der Chef ist sehr leger 
in seiner netten ArTITTEN!!
Es kommen viele Kunden WICHSER!
denn schlau ist der, der spart.

Ja, menschenfreundlich sind wir sehr DU KACK! 
Doch selten ruft wer an DRECKSCHWEIN DU! 
Drum mail ich, Kundenbetreuehr SCHEISSE VERFICKTE
ich eloquenter Mann.

Und abends geh ich dann FFUCK! KÄSEFUSS!
Zu meiner lieben Frau. FDP! A-A-AAARSCHLOCH!
Und dort darf ich ich selber sein SCHHHEISSE!! PPENIS!
(Ich nenn sie zärtlich "SAU!")

Claus Caraut SCHEISSSSSEE!

Sonntag, 1. Januar 2012

Neujåhr

(vgl. Fitzgerald Kusz)

Nachmiddåchs um halber Viere
Ka Menschnseeln aff der Strassn
Nur rouder Schdaab, wohie mer a schaud.
Es is fasd weng wäi nachm Griech.
Grüßdich Zwaadausndzwöłf. Greißlich bist etz scho.

Claus Caraut